Das hier ist Wasser/This is Water (kartoniertes Buch)

Anstiftung zum Denken
ISBN/EAN: 9783462044188
Sprache: Deutsch
Umfang: 64 S.
Format (T/L/B): 0.7 x 19 x 12.5 cm
Einband: kartoniertes Buch
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David Foster Wallace wurde am 21. Februar 1962 in Ithaca, New York geboren. Er wuchs in Philo, Illinois, in einer Akademikerfamilie auf. Von frühester Kindheit an war er begeisterter Leser, sah aber auch gern fern und interessierte sich insbesondere für amerikanische Serien. An der Highschool spielte er erfolgreich Tennis und erklärte diesen Erfolg mit seinem überdurchschnittlichen mathematischen Verständnis. Schon als Kind und Teenager zeichnete sich Wallace durch hohe intellektuelle Begebung aus, die noch offensichtlicher wurde, als er im Herbst 1980 sein Studium der Logik, Philosophie und Mathematik am Amherst College in Massachusetts begann. Wegen einer schweren depressiven Phase musste Wallace Ende des dritten Semesters sein Studium unterbrechen, kehrte im Herbst 1982 aber auf den Campus zurück. Etwa ein Jahr später, Wallace hatte sich als Folge einer weiteren Depressionsphase vom Studium zurückgezogen, schrieb er eine seiner ersten Kurzgeschichten - Der Planet Trillaphon in seinem Verhältnis zur Üblen Sache. Diese wurde später in der Amherst Review, dem Literaturmagazin von Amherst, veröffentlicht. Zum Ende seines Studiums belegte Wallace überwiegend Literaturkurse und Seminare zum Kreativen Schreiben, u.a. bei dem Schriftsteller Alan Lelchuk. 1985 schloss er das Bachelorstudium mit der Auszeichnung summa cum laude ab. 1987 beendete er auch das Masterstudium in Kreativem Schreiben an der University of Arizona. Seit 2002 war Wallace Professor für englische Literatur und Kreatives Schreiben am Pomona College in Claremont in Kalifornien. Der Schriftsteller war seit 2004 mit der Malerin Karen L. Green verheiratet. Am 12. September 2008 nahm sich David Foster Wallace in seinem Haus in Kalifornien das Leben. WerkWallaces Arbeit als Schriftsteller wurde laut D.T. Max, der 2014 Wallaces Biografie veröffentlicht hat, insbesondere von den Schriftstellern der amerikanischen Postmoderne Donald Barthelme und Thomas Pynchon beeinflusst. Sein erster Roman, Der Besen im System, wurde in den USA von den Literaturkritikern mehrheitlich gelobt, doch erst mit dem Nachfolger Unendlicher Spaß wurde Wallace einer breiteren Leserschaft bekannt. Ins Deutsche wurde das Werk von Ulrich Blumenbach übersetzt, der etwa sechs Jahre (mit Unterbrechungen) an dem Roman arbeitete und dafür 2010 mit dem Leipziger Buchpreis für Übersetzung ausgezeichnet wurde. In seinen Romanen, Kurzgeschichten und Essays befasst sich David Foster Wallace mit dem modernen Alltag, mit all seinen Ablenkungs- und Freizeitmöglichkeiten auf der einen und der Monotonie und Langeweile auf der anderen Seite. Das Individuum ist bei Wallace nicht selten eine kleine Schraube im großen Getriebe - dem Staat, der Gemeinde oder einer Verwaltungsbehörde.David Foster Wallace gilt als einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen US-amerikanischen Literatur. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet; 2012 war er für den Pulitzer-Preis nominiert. Auszeichnungen2000 Lannan Foundation Residency Fellow 1997-2002 John D. and Catherine T. MacArthur Foundation Fellowship 1997 Aga Khan Prize for Fiction für Brief Interviews With Hideous Men #61996 Time magazine's Best Books of the Year (Fiction)1996 Salon Book Award (Fiction)1996 Lannan Literary Award (Fiction)1987 Whiting Writers' Award 1985 Gail Kennedy Memorial Prize für seine Bachelorarbeit über Modallogik Publikationen Romane und Kurzgeschichtensammlungen- Der Planet Trillaphon in seinem Verhältnis zur Üblen Sache, zweisprachige Ausgabe Deutsch-Englisch, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach, Kiepenheuer & Witsch 2015. (OT: The Planet Trillaphon As It Stands In Relation To The Bad Thing, Amherst Review 1984) - Der Besen im System, aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay, Kiepenheuer & Witsch 2004. (OT: The Broom of the System, Viking Penguin 1987)- Alles ist grün. Storys, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach, Kiepenheuer & Witsch 2011. (OT: Girl With Curious Hair, W. W. Norton & Com